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Scheint Ihr Kind nur zuzuhören, wenn es Wörter hört, die es mag, wie zum Beispiel Eis? Selektives Hören bezieht sich darauf, wenn eine Person scheinbar nur das hört, was für sie wichtig ist. Es hat nichts mit Hörschärfe zu tun; es geschieht aufgrund der Art und Weise, wie das Gehirn Geräusche priorisiert. Wenn bei Kindern zu viele Schallquellen das Gehirn bombardieren, reagiert das Gehirn, indem es das scheinbar weniger wichtige „ausblendet“. Männer sind oft das klassische Beispiel für selektives Hören, aber auch Frauen sind schuldig.
Mehrere Geräusche überfluten uns jeden Tag. Stellen Sie sich einen typischen Morgen an einem Wochentag vor: Die Fernsehnachrichten laufen, die Vögel zwitschern, die Kaffeekanne gurgelt, die Spülmaschine läuft, Ihr Ehepartner spricht mit Ihnen und Sie lauschen den Geräuschen der Dusche im Obergeschoss, um sicherzustellen, dass Ihr Kind bereitet sich auf die Schule vor. Trotz all dieser Geräusche hören Sie sofort die Verkehrsmeldung, die die Route betrifft, die Sie normalerweise fahren.
Selektives Hören kann Ihrem Gehirn helfen, die wichtigsten Informationen zu erkennen und diese Informationen wahrzunehmen.
Das Gehirn verarbeitet sensorische Informationen automatisch auf niedrigeren Bewusstseinsebenen. Wenn sensorische Informationen (einschließlich Geräusche) eingehen, verarbeitet das Gehirn sie durch:
- Filtern und Verbessern – z. B. die Benachrichtigung, dass Ihr Name angerufen wird.
- Selektive Wahrnehmung – z. B. nicht in der Lage zu sein, eine köstliche Mahlzeit zu genießen, wenn man ängstlich ist.
- Sensorischer Kontrast – wie der Helligkeitsunterschied einer Kerze in einem dunklen Raum gegenüber der gleichen Kerze draußen in der Sonne.
- Prioritäten zu setzen – wie das Gefühl Ihrer Kleidung ist unwichtig, es sei denn, es gibt ein Etikett, das die Haut abreibt.
Diese Verarbeitung ist notwendig und kann hilfreich sein; Ein Beispiel für diese Prozesse bei der Arbeit ist der Cocktailparty-Effekt. In einer Gruppe von Menschen mit mehreren Gesprächen und Geräuschen in alle Richtungen ist das Gehirn in der Lage, sich auf die Person einzustellen, die am wichtigsten zu hören ist, und die anderen Gespräche zu ignorieren. Ein weiteres Beispiel ist die Art und Weise, wie eine frischgebackene Mutter ein super Gehör zu entwickeln scheint, wenn es darum geht, ihr Baby weinen zu hören und sofort aufwacht, aber durch andere, lautere Geräusche einschläft.
Umgang mit selektivem Hören
- Stellen Sie zunächst sicher, dass wirklich kein Hörproblem vorliegt. Bei Kindern ist Mittelohrflüssigkeit eine häufige Ursache für einen schwankenden Hörverlust. Bei Erwachsenen erschwert ein altersbedingter Hochfrequenzhörverlust das Sprachverständnis. Ein einfacher Hörtest durch einen Audiologen kann feststellen, ob es zugrunde liegende Hörprobleme gibt, die behandelt werden müssen.
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Erhalten Sie Aufmerksamkeit, bevor Sie sprechen. Sagen Sie ihren Namen, eine sanfte Berührung und die Herstellung von Augenkontakt sind gute Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass das Gehirn bereit ist, die Informationen zu empfangen, die Sie bereitstellen möchten. Stellen Sie sicher, dass die Ohrhörer herausgezogen sind, der Fernseher stummgeschaltet ist oder das Telefon/Computer nicht verwendet wird, wenn Sie versuchen, ein Gespräch zu führen.
- Machen Sie es kurz. Nach etwa 6 Minuten werden die meisten Erwachsenen keine Aufmerksamkeit mehr aufrechterhalten, wenn das Thema für sie nicht interessant ist. Für Kinder genügen vielleicht ein oder zwei Worte: „Pyjama!“ statt: „Ich möchte, dass du nach oben gehst, deinen gelben Pyjama suchst und anziehst, und vergiss nicht, deine schmutzige Kleidung in den Wäschekorb zu legen.“
- Am wichtigsten ist ein gutes Zuhören. Schenken Sie anderen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und bitten Sie sie, dasselbe im Gegenzug zu tun. Es ist eine Möglichkeit, das Hören zu verbessern, ohne etwas mit den Ohren zu tun zu haben.














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