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Die American Academy of Pediatrics (AAP) bietet Eltern spezifische Richtlinien für den Umgang mit der Bildschirmzeit von Kindern. Frühere Richtlinien rieten Kindern unter 2 Jahren von der Bildschirmzeit ab und empfahlen, die „Bildschirmzeit“ für Kinder über 2 Jahren auf zwei Stunden pro Tag zu begrenzen. Diese alten Richtlinien wurden vor der Explosion von Geräten und Apps für kleine Kinder erstellt.
Untersuchungen zufolge haben 36% der amerikanischen Kinder unter 1 Jahren mit einem Mobilgerät interagiert.
Inzwischen haben 95 % der Teenager Zugang zu einem Smartphone; 45% der Teenager sagen, dass sie fast die ganze Zeit online sind.
Mit der veränderten Wirkung der Medien auf unsere Kinder hat der AAP neue, entspanntere Richtlinien für die Bildschirmzeit herausgebracht.
Hier sind die neuen AAP-Richtlinien für die Bildschirmzeit:
Beteiligen Sie sich an Medien
Medien sind nur eine weitere Umgebung, in der Kinder spielen. Es gelten die gleichen Erziehungsregeln. Beziehen Sie Ihre Kinder weiterhin sowohl in ihre reale als auch in ihre virtuelle Umgebung ein. Spielen Sie mit Ihren Kindern und setzen Sie Grenzen. Kinder gedeihen mit Grenzen und Grenzen. Erfahren Sie, mit wem Ihre Kinder online spielen, wie Sie es persönlich tun würden.
Sei ein gutes Vorbild
Begrenzen Sie Ihre eigene Mediennutzung und modellieren Sie dieses Verhalten für Ihre Kinder. Eine aufmerksame Elternschaft erfordert, dass Sie Zeit mit Ihren Kindern außerhalb der Bildschirme verbringen.
Sprache ist entscheidend für die Entwicklung
Die neurowissenschaftliche Forschung zeigt, dass sehr junge Kinder am besten durch Zwei-Wege-Kommunikation lernen. Das Gespräch mit Ihrem Kind ist entscheidend für seine Sprachentwicklung. Passive Videopräsentationen führen bei Säuglingen und Kleinkindern nicht zum Sprachenlernen. Bildungsangebote für Medien beginnen nach dem 2. Lebensjahr, wenn Medien eine Rolle bei der Überbrückung der Lernleistungslücke spielen können.
Inhalt ist wichtig
Die Qualität der Inhalte ist wichtiger als die Plattform oder die mit Medien verbrachte Zeit. Priorisieren Sie, wie Ihr Kind seine Zeit verbringt, anstatt nur einen Timer zu stellen.
Recherchiere die Apps
Im Jahr 2015 gab es im Apple Store mehr als 80.000 Apps mit dem Label Education (wobei regelmäßig weitere hinzugefügt wurden), aber es gibt wenig Forschung, die dieses Label validiert.Eine lehrreiche und interaktive App erfordert mehr als nur Wischen, um Ihrem Kind etwas beizubringen. Suchen Sie nach Organisationen wie Common Sense Media, die altersgerechte Apps, Spiele und Programme überprüfen.
Gemeinsames Engagement ist wichtig
Schaffen Sie Familienzeit. Beteiligen Sie Ihre ganze Familie an den Medien, um soziale Interaktionen und das Lernen zu erleichtern. Wenn Sie und Ihr Kind Videospiele lieben, spielen Sie es zusammen! Ihre Perspektive beeinflusst, wie Ihre Kinder ihre Medienerfahrung verstehen. Für Säuglinge und Kleinkinder ist das gemeinsame Betrachten von Medien unerlässlich.
Spielzeit ist wichtig
Unstrukturierte Spielzeit regt die Kreativität an. Stellen Sie sicher, dass Sie medienlose Spielzeit einplanen, insbesondere für die ganz Kleinen.
Grenzen setzen
Setzen Sie Grenzen für die Mediennutzung in Ihrem Zuhause. Fragen Sie sich, ob die Technologie Ihres Kindes hilft oder die Teilnahme an anderen Aktivitäten behindert? Hausaufgaben? Sozialisation?
Lass deinen Teenager online gehen
Untersuchungen zeigen, dass die Pflege von Online-Beziehungen sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Jugendlichen haben kann.Soziale Medien können die Identitätsbildung unterstützen, bringen Ihrem Teenager jedoch angemessene Verhaltensweisen für Online- und persönliche Beziehungen bei. Bitten Sie Ihren Teenager, Ihnen zu zeigen, was er online tut, und seien Sie offen dafür, von ihm zu lernen.
Schaffen Sie medienfreie Zeiten & Bereiche in Ihrem Zuhause
Es ist wichtig, die Familienzeit zu erhalten. Machen Sie Mahlzeiten oder Schlafenszeiten medienfrei. Diese Grenzen fördern die Familienzeit, gesündere Essgewohnheiten und einen gesünderen Schlaf.
Lass dein Kind Fehler machen
Wenn Ihr Kind etwas über Medien lernt, macht es zwangsläufig Fehler. Nutze diese Fehler als lehrreiche Momente, die mit Empathie behandelt werden, anstatt Zeit zur Bestrafung. Wenn Ihr Kind riskante Verhaltensweisen an den Tag legt, wie Sexting oder das Posten von Selbstverletzungsbildern, ist dies ein Signal dafür, dass etwas anderes nicht stimmt und Ihr Kind möglicherweise professionelle Hilfe benötigt.












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