Es gibt acht Kernbereiche im Zusammenhang mit Patientenrechten innerhalb der Arztpraxis.
Das Recht auf Notfallbehandlung
Angehörige der Gesundheitsberufe sind dafür verantwortlich, Personen mit einer medizinischen Notfallsituation medizinisch zu behandeln. Patienten haben unabhängig von ihrer Zahlungsfähigkeit Anspruch auf medizinische Notfallbehandlung.
Nach EMTALA oder dem Emergency Medical Treatment & Labor Act ist ein medizinischer Notfallzustand definiert als „ein Zustand, der sich durch akute Symptome von ausreichender Schwere (einschließlich starker Schmerzen) manifestiert, so dass vernünftigerweise erwartet werden kann, dass das Ausbleiben einer sofortigen ärztlichen Behandlung zu einem die Gesundheit der Person platzieren [or the health of an unborn child] bei ernsthafter Gefährdung, schwerer Beeinträchtigung der Körperfunktionen oder schwerer Funktionsstörung von Körperorganen.“
Das Recht auf Respekt
Das Recht des Patienten auf Respekt, auch bekannt als Nichtdiskriminierung, ist das Recht, mit Würde und Respekt behandelt zu werden und darf aus keinem Grund diskriminiert werden, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Alter, nationaler Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, sexueller Orientierung, Geschlecht Identität oder Ausdruck, Veteranen- oder Militärstatus, Religion oder eine andere Grundlage, die nach Bundes-, Landes- oder lokalem Recht verboten ist.
Dies bedeutet auch, dass Patienten das Recht haben, human behandelt zu werden und niemals einer erniedrigenden Behandlung durch medizinisches Fachpersonal unterzogen zu werden.
Das Recht auf Einwilligung nach Aufklärung
Das wichtigste Recht, das ein Patient hat, ist das Recht auf Aufklärung. Ein Patient sollte einer medizinischen Behandlung nur zustimmen, wenn er über ausreichende Informationen über seine Diagnose und alle verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten in für ihn verständlichen Begriffen verfügt.
Bevor ein Arzt mit einer Behandlung beginnen kann, muss der Arzt den Patienten darüber informieren, was er zu tun beabsichtigt. Bei jeder Behandlung, die über die routinemäßigen medizinischen Verfahren hinausgeht, muss der Arzt so viele Informationen wie möglich offenlegen, damit der Patient eine fundierte Entscheidung über seine Behandlung treffen kann.
Das Recht auf Behandlungsverweigerung
Es ist selbstverständlich, dass Patienten bestimmte Rechte haben, darunter das Recht auf medizinische Behandlung in Notsituationen, aber auch das Recht, eine medizinische Behandlung zu verweigern. Aus ethischer Sicht haben Ärzte und andere Angehörige der Gesundheitsberufe die Verantwortung oder Pflicht, das Leben und die Gesundheit eines Patienten zu schützen. Letztendlich hat der Patient jedoch die endgültige Entscheidung über die medizinische Behandlung, die er erhält, auch wenn er eine solche Behandlung ablehnt.
Das Recht, Anbieter zu wählen
Alle Patienten haben das Recht, den Anbieter zu wählen, der ihnen Gesundheitsleistungen erbringt. Dies bezieht sich in der Regel auf Patientenempfehlungen von Ärzten und Krankenhäusern. Ärzte und Krankenhäuser überweisen Patienten häufig an Spezialisten, häusliche Krankenpflege, Langzeiteinrichtungen oder andere medizinische Fachkräfte zur weiteren Versorgung, die außerhalb ihrer Fachkompetenz oder ihrer Fähigkeit zur Gewährleistung der Kontinuität der Versorgung liegt.
Oftmals verletzen Arzt- oder Krankenhausbeziehungen das Recht des Patienten, den Anbieter seiner Wahl zu wählen.
Das Recht auf Privatsphäre
Eines der grundlegendsten Rechte eines Patienten ist das Recht auf Privatsphäre. Patienten haben das Recht zu entscheiden, an wen, wann und in welchem Umfang ihre privaten, individuell identifizierbaren Gesundheitsdaten weitergegeben werden.Diese Informationen umfassen unter anderem medizinische Diagnosen, Behandlungspläne, Verschreibungen, Krankenversicherungsinformationen, genetische Informationen, klinische Forschungsaufzeichnungen und Aufzeichnungen über psychische Gesundheit.
Für Patienten kann ein Mangel an Privatsphäre zu persönlicher Verlegenheit, öffentlicher Demütigung und Diskriminierung führen.
Das Recht auf Einspruch
Patienten haben das Recht auf eine faire Überprüfung oder Beschwerde bei Beschwerden gegen Ärzte, Krankenhäuser oder andere Gesundheitsdienstleister. Das Beschwerderecht umfasst Beschwerden bezüglich:
- die Angemessenheit der Behandlung
- die Handlungen des Gesundheitspersonals
- Wartezeiten
- Betriebsstunden
- Abrechnungs- und Zahlungsprobleme
Pflichten des Patienten
Patienten haben gegenüber der Arztpraxis eine Reihe von Verantwortlichkeiten, einschließlich der aktiven Teilnahme an ihrem Behandlungsplan, der rechtzeitigen Lösung ihrer finanziellen Verpflichtungen und des respektvollen Umgangs mit allen Mitarbeitern.

















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