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Protein ist ein essentieller Nährstoff, der die Struktur und Funktion des menschlichen Körpers unterstützt. Es baut, stärkt und repariert Ihre Organe, Muskeln, Knochen und Blut. Protein ist auch notwendig, um Hormone, Enzyme und Antikörper herzustellen.
Die Proteine in der Muttermilch
Das Protein in Ihrer Muttermilch ist wichtig für das Wachstum und die Entwicklung Ihres Babys, aber es trägt auch dazu bei, Ihr Baby vor Krankheiten zu schützen.
In den ersten Tagen nach der Geburt Ihres Babys bekommt Ihr Kind Kolostrum. Es mag nur eine winzige Menge dieser ersten Muttermilch geben, aber sie ist vollgepackt mit Nährstoffen, einschließlich leicht verdaulichem Protein. Wenn Ihre Muttermilch eingeht und das Kolostrum in Übergangsmilch und schließlich in reife Milch übergeht, nimmt die Proteinmenge ab.
Proteinmenge im Laufe der Zeit
Frühe Tage: 1,4-1,6 g/100 ml
Nach 3-4 Monaten: 0,8-1,0 g/ml
Nach 6 Monaten: 0,7-0,8 g/ml
Die Proteinkonzentration ist höher bei Eltern mit einem höheren Körpergewicht für die Körpergröße und niedriger bei Eltern, die eine höhere Milchmenge produzieren. Protein wird nicht davon beeinflusst, was ein stillender Elternteil isst.
Kasein und Molke
Es gibt zwei Arten von Proteinen in der Muttermilch: Molke und Kasein (Quark).
Molkenproteine sind flüssig und sehr leicht verdaulich. Molke enthält auch Antikörper, Lactoferrin und Lysozym, die Ihrem Baby helfen, Infektionen und Krankheiten abzuwehren.
Caseinproteine sind größere, komplexere Proteinmoleküle, die schwerer zu verdauen sind.
Das Verhältnis von Molke zu Kasein schwankt während der Laktation. In der frühen Laktation sind es etwa 80 % Molke und 20 % Kasein. Der ungefähre Durchschnitt während des normalen Stillens beträgt 60 % Molke und 40 % Kasein. Und im Laufe der Zeit nimmt das Molkenprotein weiter ab, bis später in der Laktation etwa die gleiche Menge an Molke und Kasein vorhanden ist.
Muttermilch enthält deutlich mehr Molke als andere Säugetiere. Die Konzentration an Molkenproteinen in Kuhmilch beträgt beispielsweise nur rund 18 %.
Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine des Proteins. Wenn Protein im Magen Ihres Babys verdaut wird, wird es in Aminosäuren zerlegt. In der Muttermilch sind über 20 verschiedene Aminosäuren enthalten.
Neben proteingebundenen Aminosäuren enthält Muttermilch freie Aminosäuren (FAAs). FAAs machen 5-10% der gesamten Aminosäuren in der Muttermilch aus. Die Forschung zeigt, dass diese Aminosäuren eine Rolle bei der Entwicklung des Immunsystems von Säuglingen spielen.
Glutamat und Glutamin machen etwa 50 % aller FAAs in der Muttermilch aus. Forscher glauben, dass diese FAAs nicht nur die Immunentwicklung fördern, sondern auch das Wachstum des Nervengewebes und des Darms unterstützen.
Taurin ist das zweithäufigste FAA in der Muttermilch. Studien zeigen, dass Taurin viele Funktionen hat, einschließlich der Kombination mit Gallensäuren und eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Gehirn und Augen.
Einige der anderen Aminosäuren, die in der Muttermilch vorkommen, sind Cystein, Lysin, Phenylalanin, Tyrosin und Methionin.
Lactoferrin
Lactoferrin ist ein eisenbindendes Protein, das an Eisen bindet und es durch den Körper transportiert. Aber das ist nicht die einzige Funktion von Lactoferrin. Lactoferrin stimuliert das Immunsystem und hilft gestillten Babys, die Organismen abzuwehren, die bakterielle, virale und Pilzinfektionen des Magen-Darm-Trakts verursachen können.
Protein und Frühgeborene
Wenn Ihr Kind zu früh geboren wird, enthält Ihre Muttermilch noch mehr Protein, damit es ausreichend wachsen kann.
Die hohe Konzentration der Immuneigenschaften, einschließlich Lactoferrin, im Molkenprotein trägt auch dazu bei, Frühchen vor Darminfektionen zu schützen.
Das Protein in der Formel versus das Protein in der Muttermilch
Säuglingsanfangsnahrung enthält genauso viel oder mehr Protein wie Muttermilch. Das Protein in der Formel ist jedoch nicht das gleiche wie das Protein in der Muttermilch.
Milchnahrung, insbesondere auf Kuhmilchbasis, enthält mehr Kasein und weniger Molke, was die Verdaulichkeit der Nahrungsergänzung als Muttermilch erschwert. Auch wenn Muttermilch weniger Protein enthält, wird das Protein, das sie enthält, von einem Baby leichter verdaut und daher effizienter verwendet.
















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