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Die grenzenbasierte Disziplin ist eine der fünf wichtigsten Arten von Disziplinstrategien. Die Theorie hinter der grenzbasierten Disziplin ist einfach: Kinder verhalten sich, wenn sie sich sicher fühlen.
Bei der grenzbasierten Disziplin geht es darum, klare Grenzen zu setzen, die den Kindern zeigen, was sie dürfen und was nicht. Wenn Kinder dann wissen, welche Konsequenzen das Überschreiten der Grenzen hat, werden sie nachgiebiger.
Gemäß der grenzbasierten Disziplin testen die Kinder die Grenzen, um zu sehen, wie die Betreuer reagieren. Aber wenn sie die Grenzen und die Konsequenzen kennen, werden sie ihre Betreuer weniger wahrscheinlich auf die Probe stellen. Folglich werden Verhaltensprobleme reduziert.
Beispiele für Grenzwertprüfungen
Kinder jeden Alters genießen es oft, die Grenzen auszutesten, um zu sehen, womit sie durchkommen. Hier sind einige gängige Beispiele dafür, wie Kinder die Grenzen testen:
- Ein Vierjähriger, der weiß, dass er nicht auf den Möbeln stehen darf, kniet sich auf die Sofalehne, um zu sehen, ob seine Eltern reagieren.
- Ein 6-Jähriger sagt: „Nein!“ wenn man ihm sagt, er solle sich die Zähne putzen, in der Hoffnung, dass er länger fernsehen kann.
- Ein 8-Jähriger sagt: „Ich mache das in ein paar Minuten. Ich bin fast auf der nächsten Stufe meines Spiels“, als er aufgefordert wird, den Tisch für das Abendessen zu decken.
- Ein 10-Jähriger, der seine Privilegien verloren hat, für den Tag draußen zu spielen, besteht darauf, dass er den Hund im Garten trainieren muss.
- Eine 12-Jährige sieht, wie ihre Mutter telefoniert, und geht in die Küche, um die Snackschublade zu durchsuchen, nachdem ihre Mutter ihr gesagt hat, dass sie keinen Snack haben kann.
- Einem 14-Jährigen wird gesagt, er solle seinen Computer für die Nacht herunterfahren, damit er mit seinem Telefon im Internet surfen kann.
- Ein 16-Jähriger kommt 20 Minuten nach seiner Ausgangssperre nach Hause, weil nichts passiert ist, als er in der Nacht zuvor 10 Minuten zu spät war.
Grenzenbasierte Disziplintechniken
Die grenzbasierte Disziplin verwendet eine Vielzahl von Disziplinierungstechniken, um Regelverletzungen zu beheben. Hier sind einige gängige grenzbasierte Disziplinierungsstrategien:
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Kommunizieren Sie die Grenzen. Legen Sie eine Hausordnung fest und führen Sie eine schriftliche Regelliste. Wenn Sie Erwartungen haben, die nicht auf der Liste stehen, machen Sie Ihre Erwartungen deutlich. Sagen Sie: „Sie können Ihren Computer heute Abend 30 Minuten lang benutzen“ oder „Sie müssen Ihr Zimmer aufräumen, bevor Sie nach draußen gehen können.“
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Geben Sie Warnungen, wann immer es möglich ist. Versuchen Sie, bei Übergängen eine fünfminütige Warnung zu geben. Sagen Sie: „In fünf Minuten ist es an der Zeit, Ihr Spiel abzuschalten, damit Sie den Tisch decken können.“ Wenn Ihr Kind die Grenzen austestet, geben Sie eine Wenn-Dann-Warnung wie: „Wenn Sie die Spielsachen jetzt nicht abholen, können Sie den Rest des Tages nicht mit Ihren Blöcken spielen .“
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Auswahlmöglichkeiten anbieten. Skizzieren Sie die Auswahlmöglichkeiten klar, damit die Kinder erkennen können, dass ihr Verhalten entweder positive oder negative Folgen hat. Sagen Sie: „Sie können entweder das Spiel jetzt abschalten und den Tisch decken oder Sie können bis morgen versuchen zu spielen und Ihre Elektronik verlieren.“ Machen Sie deutlich, dass Sie Ihre Kinder nicht zu etwas zwingen, sondern stattdessen in ihrer Verantwortung liegen die Wahl zu treffen.
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Verwenden Sie logische Konsequenzen. Eine logische Konsequenz, wie zum Beispiel, einem Kind die Computerrechte zu entziehen, weil es sich weigerte, sein Videospiel auszuschalten, ist sinnvoll. Die Konsequenz hängt direkt mit dem Fehlverhalten zusammen.
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Berücksichtigen Sie natürliche Konsequenzen. Natürliche Konsequenzen helfen Kindern, aus ihren eigenen Fehlern zu lernen, während sie ihnen Verantwortung beibringen. Wenn Ihr Kind vergisst, seine Schuhe zum Fußballtraining einzupacken, kann die natürliche Folge sein, dass es nicht am Spiel teilnehmen darf.
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Schicken Sie Ihr Kind in eine Auszeit. Wenn Ihr Kind überreizt oder trotzig ist, schicken Sie es in eine Auszeit. Es könnte „ruhige Zeit“ oder „Pause machen“ heißen, kann aber als Werkzeug verwendet werden, um Kindern zu helfen, sich selbst zu beruhigen. Denken Sie daran, dass viele Kinder zunächst Unterstützung brauchen, um ruhig zu bleiben. Sie werden diese Unterstützung durch Ihre Ruhe als Elternteil oder Bezugsperson brauchen. Daher müssen Sie möglicherweise ein Brainstorming durchführen oder ihnen Möglichkeiten anbieten, sich zu beruhigen.
Halten Sie Ihre Disziplin konsistent
Konsistenz ist eine Schlüsselkomponente der grenzbasierten Disziplin. Die Regeln zu verbiegen oder nachzugeben, nachdem Sie die Regeln ausgesprochen haben, kann Verhaltensprobleme verschlimmern. Wenn Sie bei jedem Regelverstoß Konsequenzen ziehen, wird Ihr Kind darauf vertrauen, dass Sie eine gute Führungskraft sind, und es wird sich in Ihrer Obhut sicher fühlen.
















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